1961

In der DDR beginnt die Arbeit mit Tonträgern in der Bildstelle Friedensau (Dr. Gero Dworzak). Daraus entwickelten sich eigene Sprach- und Musikproduktionen inklusive verschiedener Hörspiele. Die Bildstelle belieferte die Gemeinden mit Bild- und Ton-Informationen per Diashow und Tonbandkassetten. Es entstand ein interaktiver Kassettendienst für Kinder als Ersatz für Radiosendungen (Ulrike Müller).

Wenngleich echte Radioarbeit von den staatlichen Stellen untersagt war, gab es fachlichen Austausch zwischen Angestellten des staatlichen Rundfunks und Mitarbeitern der Bildstelle. Lieferung und Anfertigung von Diaserien für STA Tschechoslowakei, Polen, Angola.

 

1964

BRD: Gründung der Blindenhörbücherei

 

1965

DDR: Gründung Friedensauer Bibellehrbriefe (FBL) sowie des Blindenhördienstes in der Bildstelle und Durchführung von erster Blindenfreizeit.

 

1966

BRD: Erwin Kilian übernimmt die Leitung der STIMME DER HOFFNUNG bis zum Jahr 1978.

 

1968

BRD: Umzug in Darmstadt in den Elfengrund 66. Regelmäßige Kontakte und Lieferungen von Geräten zur Schwestereinrichtung Bildstelle Friedensau in der DDR, zum Studio in Zagreb (YU), Kopieranlagen nach Griechenland und Jugoslawien.

 

1971

BRD: Erste Kurzwellen-Sendungen über Radio Transeuropa (Portugal) werden in verschiedenen europäischen Sprachen technisch gestaltet und ausgestrahlt.

Das erste provisorische Tonstudio entsteht und der erste Übertragungswagen für Radio-Produktionen in Betrieb genommen.

Ebenso entstehen neue Bibellehrbriefe "Die Bibel spricht", mit neuem STIMME DER HOFFNUNG-Logo.

DDR: Von Bad Herrenalb aus startet der Briefversand des Mitteilungsblattes

 

1972

BRD: Gründung des Vereins STIMME DER HOFFNUNG. Produktion und Verkauf eigener Kassetten mit eigenen Musikproduktionen, Predigten und Hörspielen.

 

1973

BRD: Die Sendezeit (in Deutsch) wird von 55 Min./Woche auf 130 ausgedehnt. Auch fremdsprachige Sendungen werden im Studio in Darmstadt produziert und z. T. konfektioniert.

 

1974

BRD: Die Firma BASF produziert erstmals und exklusiv für die STIMME eigene Rohkassetten in der Hausfarbe Magenta. Die erste der zukünftig jährlich stattfindenden Gehörlosenfreizeiten wird von der STIMME initiiert und organisiert. Beginn der Zusammenarbeit mit den Gehörlosen aus den anderen deutschsprachigen Ländern. Die Arbeit mit Gehörlosen wird der Blindenhörbücherei angegliedert.