Stiften gehen (Projekt-Nr. 3224)

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Von der Freiheit, Gutes zu tun

Stiftungen sind Organisationen, in denen Menschen Verantwor-tung für das Gemeinwohl übernehmen. Stiftungen unterstützen Bildungsprojekte, fördern die Wissenschaft, betreiben soziale Einrichtungen, schützen Natur, stiften Museen. Zwei Drittel der Stiftenden in Deutschland sind Privatpersonen. Sie haben konkre-te Vorstellungen, wie etwas verändert, beziehungsweise verbes-sert werden soll, und sie wollen über ihr eigenes Leben hinaus für die Gesellschaft wirken.
»Stiften gehen« ist ein TV-Talk-Format, dessen Titel auf das Thema der Sendung hinführt: Es geht um Stiftungen, beziehungsweise das Gespräch mit Menschen, die aus freien Stücken (im nennens-werten Umfang) gestiftet haben. Der landläufige Ausdruck »Stiften gehen« im Sinne von »sich ent-fernen« passt insoweit auch inhaltlich, als dass Stifter sich bei der Gründung einer Stiftung tatsäch-lich von etwas trennen: von Geld und anderem Besitz – manchmal sogar von einem Unternehmen, das sie in ihre Stift ung einbringen. Wer sind diese Menschen, die freiwillig ihr Privatvermögen für einen guten Zweck verschenken? Was motiviert sie? Welche Entscheidungs- und Einflussmöglich-keiten sind Stiftenden wichtig? Warum haben sie sich für das gewählte Stiftungsmodell entschieden? Wie stehen Ehepartner und Kinder zu der Stiftung? Warum wurde welcher Stiftungszweck gewählt? Diesen und vielen weiteren Fragen geht »Stiftungs-TV« nach.