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Der Film "Das Leiden Christi"

17. März 2004 08:29 von Sylvia Renz | Kategorie: IBSI

Ein Jesus-Film in den Kinos ? Super!?, dachte ich, als ich die Vorankündigungen sah. Dann schaute ich mir den Film an ...

 

Mel Gibsons Film beansprucht, die letzten 12 Stunden Jesu auf Erden bibeltreu wiederzugeben. Ist das der Fall? Es werden immer wieder Bibeltexte zitiert, aber die Art und Weise der Darstellung entspricht nicht dem Bericht, den wir in den Evangelien finden. Diese schildern Jesus als den Retter der Welt, der ganz bewusst und im Einklang mit seinem himmlischen Vater diesen Weg beschreitet und bis zuletzt sehr wohl in der Lage war, sein Leiden und seine Situation zu verändern, wenn er das gewollt hätte. Als die römischen Soldaten mit den Dienern des Hohen Rates in den Garten Gethsemane kommen und Jesus sich zu erkennen gibt, weichen vor ihm zurück und stürzen zu Boden. Warum? Es ist der Sohn Gottes, der da vor ihnen steht. Selbst als er sich binden und foltern ließ, behält er eine gewisse Würde, die den abgebrühten Prokurator Pilatus ausrufen ließ: ?Seht, welch ein Mensch!? Dass Jesus von rohen und sadistischen Menschen verspottet und gequält wurde, bleibt unbenommen, aber die Bibel sagt, dass er litt, ohne einen Klagelaut oder einen Schmerzenslaut von sich zu geben. (Jesaja 53,7) ...

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